Ursprüngliche Lebensmittel

Reich gedeckter Tisch

Auch Wildfrüchte, Wildgemüse und Heilkräuter rücken heutzutage wieder mehr und mehr ins menschliche Bewusstsein zurück. Viele Wildpflanzen sind hochwertige Nahrungsmittel, die Vitamine, mineralische Bestandteile und andere Stoffe enthalten. Unendlich viele Geschenke hält Mutter Erde für uns alle bereit. Es ist wundervoll, was davon alles essbar ist, heilend wirkt, ...

 

Brennnessel

Sie steht den Löwenzahn nicht nach und soll hier als zweites Naturwunder geehrt werden. Brennnesseln (Urtica dioica) wachsen besonders gern an nährstoff- und stickstoffreichen Waldrändern, was ihren hohen Mineralstoffgehalt erklärt. Besonders die brennenden Nesseln an den Blättern erhalten viel Ameisensäure und aufbauende, heilende Enzyme.

 

Brennnessel sind die am meisten verwendeten Entgiftungskräuter, dienen aber nicht nur der Entschlackung. sondern auch der Revitalisierung und Verjüngung des Körpers. Unter ihren zahlreichen Wirkstoffen sind besonders Magnesium, Kalium, Eisen, Lecithin und Silicium in Form der löslichen Kieselsäure zu erwähnen. Aber sie enthalten auch Flavonoide wie das aus der Krebsbehandlung bekannte Quercetin, und ansonsten Acetylcholin, Serotonin und Phytohormone, denen die neuere Forschung antikanzerogene Wirkungen nachsagt. Darüber hinaus ist Brennnessel reich an Eiweiß, Vitamin A, C, E, Carotinoiden, Gerbstoffen und Chlorophyll.

 

Eine ordentliche Portion Brennnesselsalat enthält mehr Eisen als ein Rindersteak und dreimal mehr als eine entsprechende Portion Spinat. Im Vergleich zu unserem Referenz-Medium Kopfsalat enthalten Brennnesseln 25 mal mehr Vitamin C, 15-mal mehr Kalzium, 6 – mal mehr Magnesium und fünfmal mehr Betacarotin, die Vorstufe von Vitamin A.

 

Seine stark diuretische, d.h. harntreibende und blutreinigende Wirkung macht Brennnessel zum Entgiftungskraut schlechthin, das in keiner Entschlackungskur fehlen darf. Wie Löwenzahn regt sie den Stoffwechsel an, auch die Leber und bringt deren Gallenfluss in Gang. Ihre stark entsäuernde Wirkung auf das Bindegewebe ist für viele Heilungen – wie etwa von Rückenschmerzen – verantwortlich.

 

Bei Erschöpfungszuständen und Müdigkeit ist die Brennnessel gefragt, ob als Folge von Eisenmangel und Blutarmut (Anämie) oder einfach bei Frühjahrsmüdigkeit nach anstrengendem statt regenerierendem Winter. Wegen ihrer durchschlagenden Wirkung auf Leber und Gallenfluss verordnete Paracelsus Brennnesselsaft bei Gelbsucht (Hepatitis). Wegen ihrer mächtigen Wirkung bei der Entgiftung des Organismus erleichtert sie jede Ernährungsumstellung, weil sie Entzugserscheinungen weitgehend verhindert. Nach intensiver Entgiftung auf so natürlichem Weg wird nicht nur der Umstieg auf pflanzlich-vollwertig sondern auch das Weglassen von Gluten, was oft mit Entzug verbunden ist, zum Heimspiel. Erfahrungsgemäß reduziert Brennnessel das Verlangen nach gewohnter raffinierter und vor allem Fertig-Kost. Da sich auch unter ihrer Wirkung die natürlichen Geschmacksknospen regenerieren, schmecken Gemüse und Obst anschließend wieder nach mehr und so ungleich besser. Solch eine Reinigung über einige Tage ist nicht nur als Frühjahrskur ideal und lässt sich leicht in Grünen Smoothies unterzubringen.

 

Nachgewiesenermaßen haben sich Brennnesseln neben der entgiftenden und entschlackenden Wirkung als harntreibend und überhaupt die Harnwege regenerierend bewährt, bei Rheuma und Gicht, aber generell bei Gelenksentzündungen, aber auch Arthrosebeschwerden. Brennnesseln senken den Blutzuckerspiegel, lindern Prostatabeschwerden, helfen bei Hautproblemen und Haarausfall. Bei Zyklusproblemen wirken sie ausgleichend, sie stärken den Kreislauf und das Immunsystem.

 

Eine spezielle Brennnesselanwendung ist die traditionelle Behandlung von Haarausfall. Äußerlich als Sud angewendet, kräftigt sie die Zellfunktionen der Haut und so auch die Durchblutung der Kopfhaut, stärkt die Haarwurzeln gegen Haarausfall und verhindert Schuppenbildung. Sie entsäuert die Kopfhaut und verhindert die übermäßige Talgproduktion und Verkrustung der Talgdrüsen, was letztlich Haarausfall fördert.

 

Bei Arthroseschmerzen werden die ganzen Pflanzen etwa um die Hüften geschlagen, um mittels ihrer brennende Reizwirkung und Schmerzauslösung die tiefen Arthroseschmerzen zu lindern. Ihre Inhaltsstoffe Histamin, Serotonin und Acetylcholin dürften für die beruhigende Wirkung auf die Schmerzrezeptoren mitverantwortlich sein. Der reichliche Histaminanteil ist natürlich bei Histamin-Unverträglichkeit und Allergien mit Vorsicht zu beachten.

 

Als Wildgemüse ist die Brennnessel auch ein ausgezeichneter Chlorophyll-Lieferant und klassischen Kulturpflanzen generell an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen weit überlegen. Es gibt zunehmend Hinweise, dass der grüne Pflanzenfarbstoff die ursprünglichste und eine der wichtigsten Komponenten unserer Nahrung ist. Studien besagen, dass Chlorophyll Gifte im Körper bindet, Erreger unschädlich macht und die Durchblutung fördert. Chlorophyll ist gleich aufgebaut wie der menschliche rote Blutfarbstoff Hämoglobin, enthält nur im Zentrum ein Magnesium- anstelle eines Eisenmoleküls. Möglicherweise sind deswegen Grüne Smoothies solch ein Lebenselixier. In Hochleistungsmixern wie dem (obendrein preisgünstigen) Green Smoother wird die Zelle aufgebrochen und das Chlorophyll frei und verfügbar.

 

Eine optimale Ernährungsweise verfügt über einen hohen Grünpflanzenanteil, was die Giftbelastung des Organismus einerseits reduziert und andererseits den Umgang mit den Giften verbessert und so vorbeugend in Bezug auf die meisten chronischen Zivilisationskrankheiten wirkt, die nicht selten aufgrund einer Ansammlung von toxischen Stoffen entstehen. Toxine stören Stoffwechselprozesse auf Zell- und schließlich Organebene, beeinträchtigen die Darmflora und schwächen das Abwehrsystem.

 

Affen, unsere genetisch ähnlichsten Verwandten im Tierreich, essen offensichtlich roh und frisch, im Wesentlichen Blätter und Früchte. In freier Wildbahn nicht an Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose, Herzproblemen, Schlaganfällen, Krebs, Diabetes oder Gicht leidend, entwickeln sie als Haustiere gehalten – offenbar aufgrund ungesunder, unnatürlicher Zivilisationskost – ähnliche Krankheitsbilder wie Menschen.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, Grünpflanzen wirken als regelrechte natürliche Frischzellenkur im Körper. Moderne komplementäre Krebstherapien empfehlen unter anderem aus diesem Grund einen möglichst hohen Rohkostanteil – selbstverständlich in Bio-Qualität. Wolf Dieter Storl, der kräuterkundige Naturheiler bezeichnet die Brennnessel als die animalischste, weil so außerordentlich wehrhafte mit ihrem hohen Eisengehalt und dessen Bezug zum Blut, unter unseren Pflanzen.

 

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Über die Lichtkraft der Farben in der Nahrung

'Kompass für genussreiches und gesundes Essen'

Dieses Ernährungsbuch (von Dr. Diethard Stelzl) schildert, wie wir trotz der üblichen Hektik des Alltags zu einer harmonisch ausgerichteten Ernährung (zurück) finden, warum die Farbe der Nahrungsmittel so wichtig ist und wie sich die in ihnen enthaltene kosmische Lichtkraft positiv auf Körper, Geist und Seele auswirkt. Es geht unter anderem auf grundlegende Erkenntnisse über Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Kohlehydrate oder über Verdauung und Stoffwechsel ein, beschreibt die heutzutage immer wichtiger werdende Rolle des Wassers sowie des Salzes und zeigt, wie Licht und Farben insgesamt auf den Organismus wirken. Die Kombination bestimmter Farben in der Ernährung kann den Energiegehalt von Lebensmitteln beträchtlich steigern, was sich auf verblüffende Weise sogar messen lässt!

 

'Essbare Landschaften'

Wildkräuter

Ob Ackerveilchen, Bronzefenchel, Engelwurz, Giersch, Melde, Ringelblume, Schafgarbe, Süßdolde oder Waldmeister: das Buch bietet neben ausführlichen Porträts zu rund 40 Wildkräutern raffinierte und leckere Rezepte. Wie wär’s mit geschmelzten Wildkräuter-Ravioli mit Ziegenfrischkäse oder Ebereschen-Kerbelrisotto mit Rehmedaillons in Pinienkernkruste oder …

 

Von Vorspeisen über Salate und Eintöpfe bis zu Hauptgerichten mit Fisch oder Fleisch, Risotto oder Pasta – die frischen Ideen machen Lust, die Rezepte sofort am heimischen Herd mit den vorgestellten Kräutern nachzukochen. Hier finden sich Küchenklassiker in moderner Wildkräuter-Variante wie Linsen und Vogelmiere-Spätzle mit geräucherter Entenbrust oder Himmel & Erde mit Spitzwegerich. Grundrezepte für Kräuterpesto, Kräutersirup oder -öle fehlen genauso wenig wie überraschende Dessertvorschläge, z.B. überbackene Sommerbeeren mit Ringelblumensabayone oder fruchtige Kräuter-Gelees.

Hanf - Grünkohl - Avokado

Smoothie

Dieses Smoothie ist eine ausgezeichnete Wahl – falls du dich gut fühlen willst und deinem Körper etwas sehr Gutes tun möchtest. Außerdem ist es der perfekte Start in einen anstrengenden Tag.

 

Hanfsamen sind eine ausgezeichnete Quelle von pflanzlichem Eiweiß und bietet alle essentiellen Aminosäuren, die dein Körper nicht allein produzieren kann.

 

Hanf liefert uns außerdem essentielle Fettsäuren sowohl Omega-3 als auch Omega-6, die die optimale Funktion des Herz-Kreislauf-und Nervensystem unterstützen.

 

Entgegen des weit verbreiteten Mythos über die ursprüngliche Abstammung von Hanf und Marihuana, ist es praktisch unmöglich, auf Grund von Hanfsamen, die in kleinen Mengen verzehrt wurden, positiv auf Marihuana getestet zu werden.

 

Grünkohl ist wohl eines der besten Lebensmittel der Natur zur Abwehr von Darm-, Brust-, Blasen-, Eierstock- und Prostatakrebs. Dies ist geschieht hauptsächlich durch die krebsvorbeugende Isothiocyanate, die dein Körper aus Glucosinolaten produziert, die reichlich in Grünkohl sind.

 

Isothiocyanate erleichtern zelluläre Entgiftung auf genetischer Ebene, weshalb Grünkohl eine ausgezeichnete Wahl für die Reinigung des Körpers ist.

 

Avocados sind bekannt für ihren hohe Lutein-Gehalt, der einen gesunden Lebensstil sehr unterstützt. Sie sind auch sehr reich an zusätzlichen Carotinoid-Antioxidanten; nicht nur beta-Carotin, sondern auch anderen, wie alpha-Carotin und Zeaxanthin, die signifikante entzündungshemmende Eigenschaften haben.

 

Zutaten

für vier Portionen

  • 4 mittelgroße bis große Grünkohlblätter, grob gehackt oder zerrissen
  • 4 Esslöffel Hanfsamen
  • 2 mittelgroße Bananen, geschält und in Stücke geschnitten, vorzugsweise, zuvor gefrorene Banane
  • 1 mittelgroße reife Avocado, geschält und grob in Stücke geschnitten
  • einen Esslöffel Zitronensaft
  • 5-6 Datteln (Enden entfernt)
  • 4 Tassen Mandelmilch

Tipp

Um die Herstellung leichter zu erleichtern, macht es sich gut, den Grünkohl zuerst in den Smoothiemixer zu geben und die Mandelmilch zum Schluss. 

 

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Vegetarische Köstlichkeiten

Kreativ kombiniert, raffiniert gewürzt

Yotam Ottolenghi, Israeli mit deutscher und italienischer Großmutter, betreibt in seiner Wahlheimat London ein Restaurant und mehrere Delis, die längst zu den Kultadressen der britischen Hauptstadt zählen. Seine Küche ist geprägt von Einflüssen des Mittleren Ostens und dem Geschmack der syrischen, türkischen, libanesischen, iranischen, israelischen und armenischen Küche.

 

Der Schwerpunkt auf marktfrischen Zutaten und orientalischen Gewürzen wird nicht nur Vegetarier, sondern auch Flexitarier und Gemüseliebhaber begeistern. Hast du schon einmal Korsische Tarte mit Zucchiniblüten, Artischockensalat mit Mozzarella, Rote Bete mit Linsen oder Quitten in Granatapfelsauce probiert? Wage den Versuch und lasse dich und deinen Gaumen vom Flair eines ganz besonderen Buchs verzaubern!

L i c h t n a h r u n g

Macht unbeschreiblich frei

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V o r r a t s h a l t u n G

Anders denken, anders leben

'Alte Handfertigkeiten wie Einkochen, Trocknen oder Milchsäuregärung möchten wir hiermit wiederbeleben und auf den neusten Stand bringen. Wir gehen damit kleine Schritte, um uns unabhängiger von der großen Agrarindustrie und Wegwerf-Gesellschaft zu machen.'

 

Zur Quelle:


E n t d e c k u n g

Pflanzensaft ermöglicht den Zellen, die Energie des Sonnenlichts einzufangen

Was wäre, wenn das herkömmliche Wissen über unseren grundlegendsten Energiebedarf von jeher falsch war und wir uns die Energie der Sonne direkt nutzbar machen können, indem wir „Pflanzensaft“ zu uns nehmen?

'... Pflanzen sind erstaunlich, nicht wahr? Sie haben kein Verlangen danach, auf der Jagd nach anderen Kreaturen für ihre Nahrung umherzustreifen, weil sie eine Möglichkeit gefunden haben, die Sonnenenergie direkt durch diese kleinen lichtsammelnden Moleküle, genannt Chlorophyll, einzufangen. Chlorophyll ist übrigens ein Molekül, das verblüffende Ähnlichkeit mit dem menschlichen Blut aufweist, weil es baulich dem Hämoglobin ähnlich ist; mit Ausnahme von dem Magnesiumatom in seinem Kern statt Eisen im roten Blut bei Tieren. ...'

'... Zuerst sollten grünes Gemüse und deren Säfte nicht länger nur als Quellen für Antioxidantien, alphabetisch aufgezählte Vitamine, Nährstoffe, Mineralstoffe, etc. angesehen werden, sondern vielmehr als Träger für unentbehrliche mitochondriale Co-Faktoren, ohne die unser Körper nicht optimal und effizient ATP produzieren und sein biologisches Potential für maximale Lebensdauer erkennen kann. Wenn ihr seit langem zu unserer Leserschaft gehört, wisst ihr natürlich, dass wir auch ererbte Nahrung (das heißt die, die in der menschlichen Ernährung seit über 10.000 Jahren vorkommen) als äußerst dichte und überaus wichtige Quellen biologisch nützlicher Informationen betrachten, die unverzichtbare Regulatoren der Genexpression wurden [Genexpression: bezeichnet, wie die genetische Information eines Gens zum Ausdruck kommt und in Erscheinung tritt]. Was bedeutet, wenn ihr beispielsweise ein Glas grünen Gemüsesaftes trinkt, dann ist es vermutlich das wertvollste gesundheitsfördernde Elixier auf dem Planeten. Wir sollten es als so etwas wie eine „Ernährungsbrücke“ betrachten, die wir Heterotrophen überqueren können, um photoheterotroph oder ein lichtgewinnender Organismus zu werden, sollten wir uns dafür entscheiden. ...'

 

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