V e r t r a u e n

Ein aktiver Prozess

Vertrauen ist der Schlüssel, um uns wieder an unsere Herkunft und unsere größten Fähigkeiten zu erinnern. Allein das Herz kann entscheiden. Der Verstand ist dazu nicht in der Lage. 

 

Du kannst lernen zu vertrauen, wenn du die Gewissheit in dir trägst, dass dein Leben einen Sinn hat. Gewissheit ist, was in dir selbst entsteht und deine innerste Überzeugung ist - völlig unabhängig davon, ob dies von außen akzeptiert oder garantiert ist. 

 

Im Vergleich dazu kommt Sicherheit von außen - ist eine Illusion.

 

Eine Parabel für Vertrauen

Gewissheit ist die Basis für Vertrauen: 

Ich habe diese Situation erschaffen.

Ich kann diese Situation lösen. 

Ich vertraue!

 

Quelle: "Gott antwortet immer" (Hubert Kölsch)

Lichtkristall MONA'OHA
Lichtkristall MONA'OHA

Was für ein Paar

Zulassen und Loslassen

Wer sich EINS fühlt mit dem Leben auf Erden, kann zu dem Thema 'Verlust' leichten Herzen sagen:

 

"Alles, was ich jemals verliere, sind Illusionen und Dinge, die ohnehin keinen Bestand haben." Diese Erkenntnis möge sich erweitern um das innere Wissen, dass zu uns kommt, was zu uns 'gehört':

 

Lasse zu, was kommt und lasse los, was geht - als Ausdruck von Gelassenheit und Vertrauen!


'Ur-vertrauen ist die Verwurzelung der Seele'

Nach OM C. Parkin

Die Verwurzelung im Urvertrauen trägt uns auf dem inneren Weg. Sie schenkt uns die Gewissheit von Gehaltensein, in unseren Handlungen, unserem Leben und uns selbst.

 

Doch was genau ist Urvertrauen? Und wie finden wir dahin zurück? Indem wir Kontakt aufnehmen mit einer frühen Stufe unserer Entwicklung, indem wir uns zutiefst verbinden mit körperlichem, wesenhaftem Gehaltensein, können wir Urvertrauen als einen inneren, natürlichen Zustand in uns wieder finden.

 

„Die Seele hat Urvertrauen wie die Knochen Kalzium – so grundlegend ist das, solch ein wesentlicher Teil der Natur der Seele…“ schreibt Almaas, der Begründer der Ridhwan – Schule dazu.

 

Wir können uns Urvertrauen nicht „erarbeiten“, wir können es mit unserem Verstand nicht erfassen, denn es ist vor-rational und jenseits von Gedanken. Doch wir sind eingeladen, an den inneren Ort in uns zu sinken, wo Urvertrauen natürlich da ist.

 

'Wenn wir...'

Chancen-Impuls 3452

Wenn wir voller Vertrauen unser Leben leben, wird Freude in zunehmendem Maß unser treuer Begleiter sein.

 

Wenn wir vertrauensvoll und liebevoll an unsere Kinder denken, kann an die Stelle von sorgenden Gedanken die Zuversicht treten.

 

Unsere Zuversicht weiß: „Alles kommt zu seiner Zeit - und jeder Mensch hat seine eigenen Sternstunden.“

 

Das ist die Begleitung, die sie stärkt und uns selbst auch.

 

Wem tun wir also damit einen großen Gefallen?

 

 

Chancen-Impuls 3988

'Kannst du...?'

Kannst du alle Ereignisse so annehmen, wie sie kommen? Das ist eine Frage, die dich den ganzen Tag begleiten darf. Du machst dir ein großes Geschenk, wenn du dich diesem Thema öffnest. Während du handelst, kannst du gleichzeitig loslassen. Das ist kein Widerspruch.

 

Im Gegenteil - das ist Vertrauen. 

 


Vertraue

Auf deine eigene Wahrheit

Henry David Thoreau sagte einmal: „Erst wenn wir verloren sind, fangen wir an, uns selbst zu verstehen.“ Seit einiger Zeit habe ich mich ernsthaft gefragt, was wahr ist und wie ich wissen kann, was wirklich real ist? Ich habe mich gefragt, was der Zweck des Lebens ist und was dahinter steckt. Ich fühlte mich verloren und unsicher dem Leben und seinem Sinn gegenüber. Was machen wir hier alle? Ich fand schließlich, dass es drei hauptsächliche Dinge gibt, über die ich mir im Klaren bin:

  • Die Dinge verändern sich andauernd, nichts bleibt gleich. Die Welt ist in einem konstanten Zustand der Veränderung und der Dynamik. Es gibt einen konstanten Fluss von Energie, die sich bewegt und verschiebt.
  • Das zweite, was mir zunehmend bewusst wurde ist, dass es so vieles gibt, was ich nicht weiß. Es scheint, je mehr ich über mich und die Welt forsche und je mehr ich lerne, desto mehr erkenne ich, dass es sehr wenig gibt, das ich mit absoluter Sicherheit weiß.
  • Schließlich bin ich mir bewusst geworden, dass eine Energie im Universum am Wirken ist, die sehr viel grösser ist als das „Ich“ und meine Erfahrung in dieser Welt. Es gibt eine Kraft, die über das hinausgeht, was gesehen werden kann – obwohl es durch Synchronizitäten und Zeichen subtil gefühlt oder erfasst und beobachtet werden kann.

Altes loslassen

Ein Teil des Befragungsprozesses, den ich durchgemacht habe, scheint zu einem Loslassen alter Geschichten und antiquierter Formen der Identifizierung mit der Welt geführt zu haben. Meine Interpretations-Muster der Welt verlagerten sich. Es fühlte sich etwas desorientiert, aber äußerst positiv und vorteilhaft an. Ich hatte die Welt durch bestimmte Filter betrachtet, die ich durch Konditionierungen, Kindheitserfahrungen, religiöse Dogmen … usw. entwickelt hatte. Solche Einflüsse waren zu einer Art Bildschirm geworden, durch den ich die Welt und meine Erfahrungen interpretierte. Ich erkenne zwar, dass noch viele Filter weiter existieren, aber es fühlt sich an, als ob zumindest einige anfangen, sich zu verschieben.

 

Eigene Antworten finden

Das Entfernen von solchen alten Filtern war auch eine Einladung an mich, meine eigenen neuen Antworten zu finden, zu entdecken, was in Resonanz ist mit meinem inneren Wissen und meiner eigenen Wahrheit. Wenn ich loslassen und meinen eigenen Weg gehen kann, ist die Wahrheit und das innere Wissen einfach da. Tatsächlich brauche ich keine Antworten. Ich kann einfach nur mich selbst sein und die Welt so nehmen wie sie ist.

 

Eines Tages ging ich hinaus und stand auf dem Glastonbury Tor, als ich ein Wort vernahm, und dieses Wort war „Vertrauen“. Das Wort tauchte aus dem Nichts auf und schien sehr bedeutsam. Zuerst war mir der Zusammenhang nicht klar, also bat ich „zeige es mir“. Es wurde dann offensichtlich, dass Vertrauen erforderlich war in Bezug auf das, womit ich in Resonanz bin und wie ich die Welt erlebe, dass ich weiterhin meine eigene Wahrheit finden und darauf vertrauen musste. Vom Äußeren her werde ich mit Spiegeln und Lehrern bedient, aber sie widerspiegeln mir letztlich nur mein Inneres. Wenn ich also die Welt oder eine bestimmte Situation erlebe, frage ich mich: „Wie empfinde ich das?“ oder „Ist das mit mir und meiner Wahrheit in Resonanz?“ oder „Warum bin ich gerade hier?“

 

Es gibt keine absolute Wahrheit

„Es sind jene Individuen, die wissen, wie wenig sie über sich selbst wissen, welche die am meisten realistische Chance haben, etwas über sich selbst herauszufinden, bevor sie sterben.“ ~ S.I. Hayakawa

Es gibt keine absolute Wahrheit. Wir alle sehen die Welt durch unser eigenes individuelles Sein und unsere eigenen Verzerrungen oder Filter. Wir sehen, was wir brauchen, und wir finden unsere eigene Wahrheit in Bezug auf das, was zu erforschen und zu lernen nützlich für uns ist in unserem Leben. Wir ziehen durch das Gesetz der Anziehung alles das an, was für uns recht ist.

 

Es gibt meine Wahrheit, und diese wird nicht dieselbe sein wie die deine. Wenn zwei Menschen denselben Sonnenuntergang bezeugen oder das gleiche Musikstück hören, wird jeder es anders beschreiben, je nachdem, wie es in ihnen mitschwingt, was sie innerlich berührt. Ihre vorherigen Kenntnisse und Erfahrungen werden ihre aktuelle Erfahrung färben. Zum Beispiel wird ein klassisch ausgebildeter Musiker die Musik, die gespielt wird, anders interpretieren als jemand, der keine entsprechende Ausbildung oder musikalische Erfahrung hat. Jeder wird seine eigene Wahrheit über das haben, was er gerade erlebt hat, es ist nicht die absolute Wahrheit, aber es ist auch nicht unwahr.

 

Wenn wir uns mit dem Fluss verbinden, erfahren wir unsere eigene Wahrheit

Und so sind wir die Einzigen, die wissen, was das Richtige für uns ist. Nur ich weiß, was der nächste richtige Schritt ist für mich. Andere Leute können mir Perspektiven anbieten und Aspekte hervorheben, die ich möglicherweise nicht für mich selbst erkennen kann, aber letztlich muss ich meinen eigenen Weg finden, auch wenn dieser nicht immer der glatte oder leichte Weg ist. Als ich kürzlich auf einem Vipassana-Retreat war, fühlte es sich für mich gut an, diesen vorzeitig zu verlassen.

Die dritte oben erwähnte Erkenntnis war, dass im Universum eine Energie am Werk ist, die grösser ist als ich. Diese Energie verbindet uns alle, und wenn wir mit unserem individuellen Wesen uns auf diese Energie abstimmen, sind wir im Fluss mit allem, was ist. Es scheint ein führendes, wohlwollendes Bewusstsein zu geben, das uns unterstützt. Manchmal werden wir von Dingen getroffen, die keinen logischen Sinn ergeben; es mag uns an Orte führen, die wir nicht unbedingt mit dem logischen Verstand wählen würden, es könnte ein Ort sein, den wir nicht mögen, obwohl er höchstwahrscheinlich genau der Ort ist, an dem wir sein müssen. Oft kann uns unsere höhere Wahrheit an Orte hinführen, die sich schwierig und unbequem anfühlen, damit wir weiter forschen und Blockaden und Verzerrungen entdecken und uns dadurch weiterbewegen. Wenn wir unserem inneren Wissen (das mit dem universalen Fluss verbunden ist) vertrauen und folgen, entfaltet sich die Magie des Lebens.

 

„Das Leben ist ganz anders, wenn du lernst, deinen Weg mit dem Herzen zu erfühlen - anstatt mit dem Verstand darüber nachzudenken.“ ~ Mary O Malley