Heilige Geometrie

Was uns die Natur lehrt

Eines der großartigsten Geschenke, das die menschliche Seele vom Schöpfer erhalten hat ist die Fähigkeit, sich an der unübertrefflichen Vielfalt und beglückenden Schönheit der Natur zu erfreuen, und eine der angeborenen Eigenschaften des menschlichen Geistes ist es in den äußeren Erscheinungen der Welt und im Aufbau der Schöpfung nach Gesetzmäßigkeiten und Verwandtschaften zu forschen. Dieser Beitrag soll zeigen, in welch erfüllender Weise sich diese beiden Aspekte des Menschseins verbinden lassen und welche Rolle die Heilige Geometrie dabei spielen kann.

 

Wenn man die in der Natur vorkommenden Formen und Wachstumsprinzipien untersucht dann fällt auf, in wie ungewöhnlich vielen Fällen die Zahlen der Fibonacci-Folge und das Verhältnis des Goldenen Schnittes erscheinen. Es ist faszinierend festzustellen welch überragende Rolle die Fibonacci-Zahlen beim Wachstum von Pflanzen und bei der natürlichen Formenbildung spielen und wo überall in der Natur das Verhältnis des Goldenen Schnittes beobachtet werden kann. Am Ende dieses Beitrags werde ich auf die rein zahlenmäßigen Aspekte dieser zwei eng miteinander zusammenhängenden mathematischen Begriffe kurz eingehen.

 

Bei der genaueren Betrachtung der äußeren Strukturen und Formen in der Natur werden wir immer wieder daran erinnert, dass hinter allen schöpferischen Kräften die gleiche spiralig-wirbelnde, aufbauende und formende Intelligenz und Energie steckt. Ob es sich nun um Sonnenblumen, Tannenzapfen, Whirlpools, Tierproportionen, unsere DNA oder Spiralgalaxien handelt, vom unendlich Kleinen bis zum unendlich Großen, immer sind es die gleichen Grundprinzipien, die das Wachstum, den Aufbau und den Ablauf der Dinge bestimmen.

 

Man kann Zahlenmuster und geometrische Grundformen entdecken, die offenbar der gesamten geschaffenen Welt zugrunde liegen. Und so ist die Heilige Geometrie der einzigartige Ort, wo sich Naturwissenschaft und Spiritualität treffen – und schon immer getroffen haben, seit der menschliche Geist sich darum bemüht hat, die Grundmuster und organisierenden Kräfte zu erkennen, die den Aufbau und die äußeren Erscheinungsformen der belebten und (scheinbar) unbelebten Materie bestimmen.

 

Es ist absolut verblüffend zu entdecken wie verbreitet und breit gefächert die den Goldenen Schnitt charakterisierende Zahl  Phi = 1.61803…  in der Natur vorkommt. Es gibt keine Zahl die in der Schöpfung eine so ausgezeichnete Rolle spielt wie die Zahl Phi.

 

Und es gibt keine Zahlreihe, die in der Natur so häufig beobachtet werden kann wie die Fibonacci-Folge, die auch als das Akkumulationsgesetz der Natur verstanden werden kann. Die Fibonacci-Zahlenfolge beschreibt, wie die Dinge wachsen, sich ausbilden und sich vervielfachen auf der Basis des jeweils bereits Bestehenden.

 

Es verwundert auch nicht, dass diese Erkenntnisse in den alten Kulturen auf der ganzen Welt in den Mysterienschulen gelehrt wurden und dass das Wissen dazu verwendet wurde um Tempel, Kirchen und heilige Stätten zu bauen. Die Menschen unseres heutigen Zeitalters haben schon früh begonnen diese alten Strukturen und Plätze zu studieren und die moderne Wissenschaft beginnt langsam zu verstehen, welches die Bedeutung und der Zweck ist hinter diesen Werken, und welche Kenntnisse die alten, in die Geheimnisse der Schöpfung eingeweihten Schöpfer und Erbauer dieser Strukturen hatten.

 

Es soll hier nicht vertieft auf mathematische Details eingegangen werden, man kann die im Folgenden gezeigten, wunderschönen Aufnahmen aus der Natur einfach auf sich wirken lassen. Für jene Leser, die sich auch dem geometrisch-theoretischen Aspekt zuwenden möchten werden am Schluss und sozusagen als intellektuelle Anregung ein paar Bilder gezeigt, bei denen einige Linien eingezeichnet sind, die auf die zugrunde liegende, geometrische Struktur hinweisen. Wer an den Themen rund um die Heilige Geometrie stärker interessiert ist, findet dazu reichhaltiges Material in Büchern und in Artikeln im Internet.

 

Blume des Lebens
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Quelle 'Was uns die Natur über Heilige Geometrie lehren kann'
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'Das goldene Verhältnis ist der goldene Faden, der in das Gewebe der Schöpfung hineingewoben ist, das Unterschiedliche vereinigend, das ganze zu einem harmonischen Ganzen zusammenfassend.'

Jonathan Quintin